Freitag, 20. Februar 2015

Das wird meine neue Rose

Rosa Celine Forestier 2

Da Jacques Cartier mich leider verlassen muss (warum, erkläre ich im letzten Post), habe ich mich im Netz nach einer neuen Rose umgetan, die mit den heißen Bedingungen auf meinem Balkon hoffentlich etwas  besser zurechtkommt. Meine Überlegung geht in Richtung der Rosen, die für unsere Breitengerade ein wenig zu empfindlich sind und mehr Sonne vertragen bzw. sogar brauchen.

Vorab: Ich weiß nicht, ob ich mit der Hypothese richtig liege, das wird sich dann nach dem nächsten Winter zeigen. Umgetan habe ich mich im Feld der historischen Rosen, genauer bei Noisette- und Teerosen. Mein Farbwunsch war dieses Mal Gelb und es sollte eher eine Kletterrose sein. Folgende Rosen hatte ich in der engeren Auswahl:

Climbing Lady Hillingdon, eine alte Teerose
Gloire de Dijon, ein echter Klassiker
Mme Bérard, eine Tochter von Gloire de Dijon
Crépuscule, eine Noisetterose mit wunderschönen Farbverläufen
The Pilgrim und Crown Princess Margaretha, zwei moderne englische Rosen des Züchters Austin

Lady Hillingdon und Crépuscule sind aufgrund der Blütenform rausgeflogen. Auf Bildern von größeren Pflanzen sehen die weiter geöffneten Blüten regelmäßig etwas zerrupft aus. Gloire de Dijon und Mme Bérard vertragen wohl auch etwas Halbschatten, was mich an der Hitzeverträglichkeit zweifeln lässt. Gleiches gilt für die Engländerinnen, also blieb ich bei dieser Noisetterose hängen, die sich laut Internetberichten mit viel Sonne, zum Beispiel in Kalifornien, recht wohlfühlt.

München ist nicht Kalifornien.
München ist natürlich nicht Kalifornien. Wir haben mit kälteren Wintern zu rechnen, was sich in Winterhärtezonen ausdrücken lässt. In welcher Winterhärtezone man wohnt, lässt sich hinter dem Link nachvollziehen. München ist zum Beispiel die Zone 7a und damit im Winter etwas wärmer als das Umland. Die Zone kann sich allerdings je nach Mikroklima nochmals deutlich unterscheiden, und das ist der Effekt, auf den ich mit meinem geschützten Südbalkon an der Hauswand rechne. Im genaueren als wärmender Effekt.

Aus diesem Grund wird meine neue Rose eine Noisette-Kletterrose mit dem schönen Namen Céline Forestier.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Das Rosenjahr 2014 war schwierig

Typisch für Spinnmilben sind krümelige
Beläge. Wenn Gespinste zu sehen sind,
ist der Befall schon stark.
Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass ich im letzten Jahr in eine neue Wohnung mit einem neuen Balkon umgezogen bin. Die Wohnung ist deutlich größer und schöner, der Balkon ist dagegen leider etwas kleiner ausgefallen als der letzte.

Das Mikroklima hält Herausforderungen bereit: Südseite Innenhof. Das heißt pralle Sonne von ca. 11 bis 15 Uhr - was für viele Rosen in Ordnung ist - aber zusätzlich kaum Wind und noch überdacht. Mit der fehlenden Belüftung fangen die Probleme an: Mehltau, Schädlinge... vor allem mit Spinnmilben hatte ich im letzten Jahr zu tun. Und besonders hatte Jacques Cartier darunter zu leiden.

Bei den Portlandrosen, wie Jacques eine ist, zeigt schon das matte, heller grüne Laub, dass sie nicht die größten Sonnenanbeter der Gattung Rosa sind. Je kleiner und glänzender die Blätter sind, umso besser kommt die Rose meist mit Sonne zurecht. Entsprechend hat sich die Rosenstadt Freising auch leichter getan als Jacques, der im letzten Jahr nur zweimal und für seine Verhältnisse recht kleinblütig erblühte.

Während der heißen Tage im Sommer haben sich die Spinnmilben richtig gut vermehren und von Jacques auch andere Pflanzen erobern können. Ich musste ein paar Mal Spruzit einsetzen, weil ich Angst hatte, die Rose sonst komplett zu verlieren.

Die Standortproblematik lässt sich allerdings weder wegdiskutieren noch wegsprühen. Da ich daran nun mal nichts verändern kann, habe ich entschieden, dass Jacques ausziehen muss. Im Frühjahr wird er entweder zu einem lieben Bekannten auf die riesige Dachterrasse umziehen oder bei meiner Mutter im Garten ausgepflanzt. Dort im lehmigen Boden, wo immer ein frischer Wind weht, würde er sich bestimmt wieder aufrappeln.


Mittwoch, 21. Mai 2014

Rosenblüte auf dem Balkon

Rose Jacques Cartier blüht auch dieses Jahr wieder als erster.

 Jetzt fängt die schöne Zeit im Jahr an, wo man den morgendlichen Kaffee auf dem Balkon genießen kann. Dazu gibt es bei mir einen grünen Smoothie mit Spinat, Gurke und Banane.

Idealerweise fällt der Blick dann auf einen verwunschenen Innenhof und die erste Rosenblüte.


Dienstag, 13. Mai 2014

Candia Romantica - neue Rose an Bord

Zu meiner Einweihungsfeier haben meine Kollegen mir einen Gutschein meines Lieblingsgartencenters spendiert und mir außerdem als Überraschung eine neue Rose mitgebracht.
Candia Romantica ist eine Kleinstrauchrose von Meilland. Die kugeligen Knospen sind außen kräftig Hummerrosa und innen Gelb. Im Aufblühen scheinen die Blüten Rosa, jedenfalls von den wenigen Fotos, die das Internet dazu zu bieten hat.
Habt ihr diese Rose schon mal gesehen?
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