Samstag, 22. Oktober 2011

Hagebutten: Die Früchte der Rosen überraschen mit Vitaminrekorden

Image: joannawnuk / FreeDigitalPhotos.net
Rosen sehen nicht nur schön aus. Manche, vor allem Wildrosen und einmalblühende Rosen, tragen jetzt hübsche rote Früchte, die Hagebutten.

Dass Hagebutten essbar und gesund ist, haben scheinbar viele Menschen - ich eingeschlossen - vergessen. Besser bekannt ist da noch die mögliche Verwendung als Juckpulver. Um das gleich klarzustellen: Meine Rosen (Jacques Cartier, Rosenfee und Larissa) sind mit der Produktion von rüschigen rosa Blüten ausgelastet und machen keine Hagebutten.

Ich habe mich allerdings erinnert, dass ich früher bei Oma öfters Hagebuttentee getrunken habe. Irgendwie wurde dieser unter "wenig schmackhaft" gespeichert und vergessen. Doch jetzt kam ich durch eine Kollegin wieder darauf, den Tee nochmal zu versuchen, und siehe da: Lecker! Und gar nicht so sauer wie gedacht.

Vitaminrekorde... da können Zitronen und Orangen heimgehen
Wenn man dann die Packung Hagebuttentee gekauft hat, freut die Vorstellung ungemein, damit auch noch etwas für seine Gesundheit zu tun. Der Vitamin-C-Gehalt der Hagebutte ist rekordverdächtig: Die Rosenfrucht enthält sage und schreibe 25 mal mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen! Sogar den im Nachgang der Wiedervereinigung wieder in Mode gekommenen Sanddorn stellt sie locker in den Schatten. Gegenüber Sanddorn hat die Hagebutte rund 30 Prozent mehr Vitamin C. Wer hätte das gedacht?

Diese Rosenklassiker tragen Hagebutten
Wer nun gerne Hagebutten im Garten hätte, muss nicht einmal zur Hacke greifen, um eine wuchtige Wildrose wie die Rosa canina unterzubringen. Was die Sorten angeht, tragen sogar viele beliebte Klassiker unter den Strauchrosen Hagebutten: zum Beispiel Fritz Nobis, Ballerina oder die Alba-Rosen Maiden's Blush und Suaveolens. Bei den Ramblern wird man bei Lykkefund oder Kiftsgate fündig. Sogar bei den Moosrosen ist mit Henri Martin eine Hagebuttenrose dabei. Eine weitere Alternative für Rüschenfreunde ist die Geschwind-Züchtung Griseldis, eine Bourbon-Hybride.

Die alte Rosensorte Henri Martin trägt wundervolle Blüten und im Herbst Hagebutten.
Für noch mehr Sortenempfehlungen ökologisch wertvoller Hagebuttenrosen könnt ihr - am besten mit einem guten Hagebuttentee - beim Bund Naturschutz (NABU) weiterlesen.


Kommentare:

  1. Hi Luise,

    ich wurde letztens bei meiner Kräuterwanderung auch daran erinnert, dass man Hagebutten essen kann :)

    Sind schon super, diese kleinen Rosenfrüchte :)

    Lg und einen schönen Sonntag,
    Sandra

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  2. Aus Hagebutten hat meine Tante früher immer Hagebuttenmarmelade gemacht. Lecker! Bevor ich mir eine neue Kletterrose gönne, husch ich beim NABU vorbei. Vielleicht finde ich ja eine Hagebuttenkletterrose.
    Grüße aus dem kleinen horrorgarten

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  3. Einen sehr lehrreichen Post hast Du da geschrieben. Ich mag den Hagebuttentee auch sehr gern. Es ist schade, dass solche Sachen in Vergessenheit geraten. Sie würden so manche sinnlose, krankmachende Medizin überflüssig machen.

    Liebe Grüsse Melontha

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  4. Hallo,

    toller Post.ich liebe Hagebuttentee sehr.Vorallem Im Winter wenn meine Haende und Nase beina abfallen wegen den Fasterfrierungen...:O)

    Sei lieb gegruesst von Conny

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