Montag, 10. Dezember 2012

Die Rosen ziehen ins Winterquartier

Beim ersten Wintereinbruch im Oktober hat die Schneelast den unteren Ast abgeknickt.
Der Winter hat meinen Balkon dick verschneit, für den Lauf der Woche sind zweistellige Minusgrade gemeldet. Bis heute standen meine Rosen mit einem übergeworfenen Jutesack noch draußen, schon etwas Richtung Hauswand gerückt. Angesichts der gemeldeten Temperaturen von -10 Grad und kälter habe ich dann entschieden: ab in die Garage!

Die Schlepperei nervt ein wenig, aber möchte ja, dass Jacques Cartier, Rosenstadt Freising und die anderthalb namenlosen Topfrosen gut über den Winter kommen. In den nächsten Tagen werde ich noch das übrige Laub entfernen, um möglichst wenig Pilzsporen ins nächste Jahr zu schleppen.

Auch Rosmarin sowie Fuchsie und Klee sind mit in die Garage gekommen - hoffentlich noch nicht zu spät.

Kommentare:

  1. Ich habe meine Pflanzen auch gut eingepackt und teilweise sogar in den Keller geräumt. Heute Nacht soll es hier auch sehr kalt werden.

    lg kathrin

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    1. Ich kann nur hoffe, dass es so mild bleibt wie bisher. Das wäre aber dann schon ein sehr milder Winter, wenn es nicht den totalen Kälteeinbruch mehr gibt.

      Bis auf meine Rosen muss alles draußen bleiben. Eventuell ist es auch ein wenig geschützt bei mir in den Pflanzringen und durch die Strohmatte, gerade was eisigen Wind angeht. Seltsamerweise sind die Pflanzen noch sehr grün bei mir!?!?

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  2. Sehr interessanter Artikel. Werde auch einmal Balkonrosen pflanzen, da ich Rosen so wunderschön finde. Im Winter können sie dann im Wintergarten überwintern.

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  3. Man muss zuerst einmal betrachten, in welcher Gegend und Klimazone man seine Kübel-Rosen überwintert.
    Ich denke, da sind die Rosenfreunde in der Kölner Bucht oder im Rhein-Main-Gebiet fein heraus. (Drum meine ich auch, es sollte bei jedem Beitrag die Lage zu ennehmen sein: Bei mir, derzeit in z6 auf 550 oder 600m gärtnernd und auch hier noch in einem Fallwindkanal wohnend, sieht das Ergebnisse aller Überwinterungsversuche anders aus, als in Mannheim, wo unsere Rosen, ohne zu zaudern, mit den ersten Sonnenstrahlen u.U. schon im Februar wieder munter blühen - ob im Kübel oder nicht.
    Im temperierten Wintergarten treiben Rosen sicher wohl in den meisten Fällen zu früh aus und bräuchten möglicherweise dann in sonnenarmen Zeiten ordentlich Zusatzbeleuchtung.
    im ungeheizten Glashaus wird der Austrieb sicher später aber auch früh beginnen Schafft man es, die Blattläuse in Schach zu halten, dann ist das bei mir jedenfalls (bei guter Lüftung) eine brauchbare Lösung. Nur, in Jahren wie 2013 kann man die Pflanzen nicht wie sonst so oft, im März zum Abhärten ins Freie bringen, denn Nachttemperaturen von -8!°C und tiefer, wie derzeit, sind denen nicht bekömmtlich.
    Dann treiben die drinnen weiter und verweichlichen u.U. bis sie dann endlich mal Frischluft bekommen.

    Mit jeder zu kalten Frühlingswoche steigt das Risiko und habe doch einen deutlichen Vorsprung im Blütenansatz.
    Nun, ich bin mir dennoch nicht sicher, ob nicht die komplette überwinterung im Freiland mit Schutz vor Wind und eventueller Sonne und zu früher Wärme nicht die bessere, für die Rosen die gesündere Form des Überwinterns wäre.
    Für die Rosen die 2013 dazu kommen, soll das so praktiziert werden.
    Ungeschicht ist ja auch, dass es keine Angaben zur "root hardiness" der Rosen gibt.
    Für Palmen kann man die auf 1/10°C angeben - doch für Rosen kenne ich keine verlässlichen Werte dagegen jedoch viele widerstprüchliche Angaben.
    Eines aber ich im Bereich Hayingen (hoch in den Highlands) erlebt: Parkrosen im Großkübel - ungeschützt in Wind und Wetter, die haben 2012 durchgehalten. Oberirdisch tief herabgefroren war der Rest im Frühling wieder voll am Treiben.
    Möglicherweise gilt das gleichermaßen oder gar besser auch für die Stanwell Perpetual und die Lochinvar?!

    Wegen der Höhenlage habe ich derzeit sehr viele Rosen in Kübeln im Glashaus, weil auch Freunde hier unterstellen. Anerkannte Blühwunder sind's. Werden die zu groß, werden sie ausgepflanzt und neue getopft. Doch im Freiland fehlt ihnen dann der Wachtstumsvorsprung Auch die Herbstblüte kann dort selten bewundert werden).
    Ein isoliertes Folienzelt (grün) haben wir auch schon getestet, aber mangelnde Lüftung und Licht haben uns davon wieder abgebracht.
    Zudem heizte sich die dunkle Folie bei jeden Sonnestrahl auf und brachte die eingestellten Pflanzen zum Treiben. Das mag etwas sein, für Rosenliebhaber, die das täglich regulieren können usw...




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