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Wenn der Frost kommt... Winterschutz für meine Balkonrosen

Donnerstag, 29. Dezember 2011
Balkonrosen lassen sich überwintern, wenn die Rosen im Topf einen guten Winterschutz bekommen
Topfrosen müssen besonders gegen Frost und Wintersonne geschützt werden
Er ist zurück in unseren Gefilden. Erst pirscht er sich an und pinselt scheinheilig Zuckerguss über die Rosen. Doch dann kommt die Nacht, wo er zubeißt. Der Frost.

Winterschutz - jetzt wirds Zeit!
Rosen sind glücklicherweise widerstandsfähige Geschöpfe. Ein paar frostige Nächte im Herbst sorgen höchstens für hübsche Effekte. Deshalb lasse ich meine Rosen bis Weihnachten unbesorgt auf dem Balkon stehen, aber jetzt wirds Zeit!

Meine Portland-Rose Jacques Cartier, die in einem Metallkübel meinen Balkon bewohnt, wurde erstmal guillotiniert. "Ab mit dem Kopf!", wie es die Rote Königin aus Alice im Wunderland so treffend ausdrückt. Bei diesem Schnitt geht es, anders als beim Frühjahrsschnitt, nicht darum, die Rose in Form zu bringen oder zum Wachstum anzuregen. Man schneidet die Triebe ein bisschen ab, damit sie ungefähr auf gleiche Höhe kommen, um die Saftwaage zu erreichen und sich das Einräumen zu erleichtern. Die Blätter, die der Sternrußtau verschont hatte, habe ich dabei auch noch abgesäbelt.

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Gute Vorsätze 2012: Den Gärten und Balkonen mehr Schönheit

Dienstag, 27. Dezember 2011
Gute Vorsätze 2012 für Balkon und Garten
Mein Balkon soll schöner werden! Und der Garten und die Terrasse auch. Das haben sich laut einer aktuellen Forsa-Umfrage 53 Prozent der Deutschen* für das neue Jahr vorgenommen. Damit handelt es sich um eines der beliebtesten Projekte für 2012.

Was ist euer Projekt?
Was genau in Balkon und Garten schöner werden soll, geht aus der Umfrage nicht hervor. Deshalb möchte ich gerne wissen: Wie wollt ihr Balkon und Garten 2012 verschönern? Welche Projekte habt ihr geplant? Wollt ihr besondere Pflanzen ziehen, endlich mal das Gartenhäuschen streichen, ein neues Dekokonzept durchziehen?

Ich freue mich über Kommentare oder Links zu euren Guter-Vorsatz-Projekten.

Was sind meine Projekte?
Ich habe mich mit entsprechender Lektüre (dazu demnächst mehr) bewaffnet, um meinem Balkon mehr Bauerngartenflair zu verpassen. Besonders bei den Pflanzgefäßen möchte ich kreativer werden und  versuchen, Obstkisten, Kaffeedosen und ähnliche Dinge ansprechend zu recyclen.

Außerdem möchte ich es dieses Jahr schaffen, meine Kletterpflanzen auch zum Blühen zu bringen. Die Glockenrebe hat mir den Gefallen im letzten Jahr leider nicht getan. Von den übrigen Vorsätzen und dem Fitnesstempel fange ich hier lieber gar nicht erst an...

Wir werden sehen, was draus wird!

*befragt wurden 1008 Personen über 21 Jahre.


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Frohe Weihnachten und ein Dankeschön

Montag, 26. Dezember 2011
Christrose

Ich wünsche euch, meinen lieben Lesern, frohe und entspannte Weihnachten. Ich möchte euch für's Vorbeischauen, für eure Kommentare hier, eure interessanten Blogbeiträge und die spannenden Anregungen auf Twitter herzlich danken! Ich freue mich, dass ich mit euch so viel Neues gelernt habe und wünsche euch alles Gute für das Neue Jahr!
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Es schneit auf dem Balkon!

Samstag, 10. Dezember 2011
Für weihnachtliche Deko fehlt mir dieses Jahr die Zeit, aber das trockene Lampenputzergras und der Cotoneaster mit den roten Beeren sind auch halbwegs dekorativ.

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Gärten in die Höhe: Dickson Despommier's Vertical Farming

Dienstag, 6. Dezember 2011

Wir alle, die schon mal einen Balkonkasten oder eine Blumenampel aufgehängt haben, sind vertikale Farmer. Was Columbia-Professor Dickson Pommier sich allerdings vorstellt, ist eine Nummer anspruchsvoller. In Wolkenkratzern und Hochhäusern soll Ebene um Ebene Gemüse in der Höhe wachsen. Das sein Name Despommier auch noch "von den Apfelbäumen" heißt, ist wohl nur ein nettes Detail dieser Sache.
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Im Garten des Sultans

Samstag, 3. Dezember 2011
Im heißen und trockenen Arabien ist es ein ganz erhebendes Gefühl, plötzlich einen Garten zu betreten. Endlich gibt es Schatten, Wasser plätschert, Vögel zwitschern und es hängt der Duft von Orangenblüten in der Luft. Ja, es könnte das Paradies sein...

Der Garten der Sultan-Quaboos-Moschee in Maskat (Oman) ist ein wundervolles Stück arabischer Gartenbaukunst. Er hat mir noch besser gefallen als die Moschee selber. Die größte Moschee des Omans ist ein Prachtbau sondergleichen und wurde 2001 eröffnet. Die Gartenarchitektur ist ornamental und geometrisch, ohne dass der Garten dadurch streng wirkt.
 

Besonders haben es mir diese blühenden Bäume angetan, die auch noch toll duften. Es sind zwei verschiedene Sorten. Wenn ihr wisst, das das ist, schreibt es doch in die Kommentare.


Viel Mühe geben sich die Schergen des Sultans mit den Beeten, die als Ornamente angelegt sind. Trotz Bewässerung scheint jetzt erst Pflanzzeit zu sein - der Sommer mit 45 bis 50 Grad ist vermutlich der Tod für die meisten Beete. Ich denke, die gelben Zinnien sind eine gute Wahl, die Kultur wirkte auch ganz vital. Ob die durstigen Petunien ihnen so viel Freude machen werden, ich weiß es nicht. Sie sehen von nahem alle etwas traurig aus - aber vielleicht wird das ja noch über den Winter.


Moschee und Garten sind werktags (das heißt dort: alle Tage außer Freitag) von 8 bis 11h für Besucher geöffnet. Spätestens um 10 Uhr sollte man also da sein. Angemessene Kleidung ist für die Moschee Pflicht: Dazu gehören lange Ärmel und lange Hosenbeine oder Röcke, für die Damen ein Kopftuch, das Haare und Decolletee bedeckt.
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Garden Blogger's Bloom Day: Balkonblüten im November

Dienstag, 1. November 2011
Meinen Großeinsatz auf dem Balkon habe ich heute genutzt, um noch ein paar Blütenfotos für den November zu schießen. Dazu war das herbstliche Licht heute besonders schön. Wir hatten mittlerweile die ersten Nachtfröste und ich bin überrascht, dass Elfensporn (Diascia) und Zauberglöckchen (Calibrachoa) noch leben und blühen.

Larissas letzte Blüte ist ins Haus gewandert, die mit Sternrußtau befallenen Blätter in die Biotonne

Das Zauberglöckchen (Calibrachoa) gehört zu den robusten Balkonpflanzen
Zauberglöckchen im Herbstlicht
Die Zwergmispel (Cotoneaster) gehört zu den winterharten Balkonpflanzen
Das Aschenputtel Zwergmispel (Cotoneaster) hat mit Beeren und rotem Laub auch einen Auftritt verdient

Der Elfensporn (Diascia) übersteht leichte Nachtfröste

Die Fuchsie gefällt mir - keine Zugeständnisse an den Winter

Keinen Frost vertragen die Zinnien und der Zauberschnee (Euphorbia 'Diamond Frost'), beide haben mich bereits verlassen. Das gleiche gilt auch für den Duftsteinreich (Lobularia maritima 'Snow Princess') im Rosenkübel, der bis auf ein paar letzte winzige Blüten bereits vertrocknet ist. Bei der Kapuzinerkresse sind ein paar bleich erfroren, ein paar leben noch und eine letzte Blüte habe ich unterschlagen.
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Hagebutten: Die Früchte der Rosen überraschen mit Vitaminrekorden

Samstag, 22. Oktober 2011
Image: joannawnuk / FreeDigitalPhotos.net
Rosen sehen nicht nur schön aus. Manche, vor allem Wildrosen und einmalblühende Rosen, tragen jetzt hübsche rote Früchte, die Hagebutten.

Dass Hagebutten essbar und gesund ist, haben scheinbar viele Menschen - ich eingeschlossen - vergessen. Besser bekannt ist da noch die mögliche Verwendung als Juckpulver. Um das gleich klarzustellen: Meine Rosen (Jacques Cartier, Rosenfee und Larissa) sind mit der Produktion von rüschigen rosa Blüten ausgelastet und machen keine Hagebutten.

Ich habe mich allerdings erinnert, dass ich früher bei Oma öfters Hagebuttentee getrunken habe. Irgendwie wurde dieser unter "wenig schmackhaft" gespeichert und vergessen. Doch jetzt kam ich durch eine Kollegin wieder darauf, den Tee nochmal zu versuchen, und siehe da: Lecker! Und gar nicht so sauer wie gedacht.

Vitaminrekorde... da können Zitronen und Orangen heimgehen
Wenn man dann die Packung Hagebuttentee gekauft hat, freut die Vorstellung ungemein, damit auch noch etwas für seine Gesundheit zu tun. Der Vitamin-C-Gehalt der Hagebutte ist rekordverdächtig: Die Rosenfrucht enthält sage und schreibe 25 mal mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen! Sogar den im Nachgang der Wiedervereinigung wieder in Mode gekommenen Sanddorn stellt sie locker in den Schatten. Gegenüber Sanddorn hat die Hagebutte rund 30 Prozent mehr Vitamin C. Wer hätte das gedacht?

Diese Rosenklassiker tragen Hagebutten
Wer nun gerne Hagebutten im Garten hätte, muss nicht einmal zur Hacke greifen, um eine wuchtige Wildrose wie die Rosa canina unterzubringen. Was die Sorten angeht, tragen sogar viele beliebte Klassiker unter den Strauchrosen Hagebutten: zum Beispiel Fritz Nobis, Ballerina oder die Alba-Rosen Maiden's Blush und Suaveolens. Bei den Ramblern wird man bei Lykkefund oder Kiftsgate fündig. Sogar bei den Moosrosen ist mit Henri Martin eine Hagebuttenrose dabei. Eine weitere Alternative für Rüschenfreunde ist die Geschwind-Züchtung Griseldis, eine Bourbon-Hybride.

Die alte Rosensorte Henri Martin trägt wundervolle Blüten und im Herbst Hagebutten.
Für noch mehr Sortenempfehlungen ökologisch wertvoller Hagebuttenrosen könnt ihr - am besten mit einem guten Hagebuttentee - beim Bund Naturschutz (NABU) weiterlesen.


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Ahorn fast hüllenlos!

Sonntag, 16. Oktober 2011
Ahorn im Herbst

Ich wollte das schöne Wetter heute nutzen, um die Duftgeranien auszutopfen und ins Winterquartier zu stellen, mal wieder den Balkon zu kehren und vielleicht sogar ein paar Blumenzwiebeln zu stecken. Ich habe Tête-à-Tête-Narzissen, Rembrandt-Tulpen und Traubenhyazinthen (Muscari) bei Lidl gekauft.

Aber was hab ich gemacht? Grade so geschafft, die Fuchsien zu gießen... Und ein Foto vom Ahorn vorm Wintergarten für euch gemacht. Das ist ein besonders schöner Baum, an dem ich immer genau sehe, wie weit der Herbst schon fortgeschritten ist. Dieses Jahr geht es schnell und er steht schon fast nackt da. Ich kann's ihm verzeihen, weil er die Blätter mit einem schönen leisen Rascheln fallen lässt.

Und zum Schluss gibt's noch eine schöne Bastelanleitung, die ich bereits auf meinem Twitter gepostet hatte:

Habt ihr schon mal Rosenblüten aus Ahornblättern gesehen? Eine Anleitung dazu gibt es im Blog von Designsponge. Der Text ist auf Englisch, aber die Bilder sprechen für sich. Ich bin kein großer Bastler, aber wenn ihr das ausprobiert, schreibt doch mal, ob es geklappt hat.

Einen schönen Sonntagabend noch!
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Nebelfarben

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Der Herbst überrascht immer wieder mit besonderen Perspektiven - heute mit Schattenspielen in den Farben des Nebels. Die filigranen Ranken sind die meines roten Strauchbasilikums.

Habt ihr auch schon Herbstüberraschungen entdeckt?
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Garden Blogger's Bloom Day - Blüten im Oktober

Samstag, 1. Oktober 2011
Einmal im Monat ist Fototermin für alle schönen Blüten bei den Gartenbloggern. Diese Erfindung heißt Garden Blogger's Bloom Day und da werde ich heute auch mal dran teilnehmen. Die folgenden Balkonblumen blühen bei mir am 1. Oktober.

Schnittlauch


Duftsteinreich 'Snow Princess"
Weiß-rosa Hängefuchsie gibt nochmal Gas
Beetrose Larissa ist die letzte von meinen Rosen
Kissenaster 'Rosenwichtel'

Kapuzinerkresse
Die roten Zinnien wunderschön vor dem gelben Laub

Mazedonische Witwenblume 'Mars Midget'

 
Immer noch blühend nicht im Bild: Zauberglöckchen, Zauberschnee, Rosmarin
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Balkonrosen am Abend - Larissa leuchtet im Dunkeln

Sonntag, 11. September 2011
Königin der Nacht: ADR-Rose Larissa

Jetzt im September blüht nur noch eine einzige von meinen Rosen. Das ist die Beetrose Larissa, eine Kordes-Züchtung mit nostalgisch gerüschten Blüten. Und es scheint, als hätte sie für ihren Auftritt mit Absicht darauf gewartet, dass die Abende wieder dunkler und die Nächte länger werden...

Licht aus, Spot an! Im Dunkel kann die milchig-kühle Blütenfarbe, die nach innen hin dunkler wird, alle anderen überstrahlen. Eine der vier Blüten habe ich oben im Dunkeln fotografiert, bei Vollmond. Auf dem Bild leuchtet sie durch den Blitz fast schon gespenstisch....Wenn ihr in der Dämmerung noch draußen sitzt, könnt ihr den Effekt sehr schön beobachten. Die Blüten fangen das letzte Licht ein und leuchten noch nach Sonnenuntergang.

Die frischen Nächte haben auch ihrer Gesundheit keinen Abbruch getan. Die ADR-Rose Larissa ist von meinen drei Rosen auf dem Balkon zurzeit in der besten Form. Alle ihre Blätter sind frischgrün und makellos, während Rosenfee und Jacques Cartier etwas Sternrußtau haben.

Larissa hat mich jetzt zum Ende des Sommers wirklich überzeugt. Eine Königin der Nacht...

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Brombeerernte - hat's geklappt mit den Beeren auf dem Balkon?

Dienstag, 6. September 2011
Vor fünf Monaten hatte ich einen dornenlosen Navaho-Brombeerstrauch für den Balkon gekauft. Zeit für eine Bestandsaufnahme!

Einsame Brombeere: Zwei insgesamt hat mein Strauch auf dem Balkon getragen.

Wachstum
Zuerst mal ist die Brombeere (Rubus fructicosus) unglaublich gewachsen. Hatte sie zum Kauf einen einzigen Trieb, hat sie jetzt drei. Und die zwei neuen sind über zwei Meter lang, so dass über die Trennwand der Nachbarin winken. In der Hinsicht gibt es nichts zu meckern. Wer sich fragt: Schneiden soll man die Brombeere erst im Frühjahr.

Problem welke Blätter
Obwohl die Brombeere als sehr robuste Balkonpflanze gilt, hat meine immer wieder mit verwelkten Blättern zu kämpfen, vor allem am ersten Trieb. Mittlerweile sind auch die Jungruten betroffen. Ich versuche immer, die Brombeere genügend zu gießen. Allerdings habe ich die im gleichen Kübel sitzende Glockenrebe im Verdacht, der Brombeere das Wasser abzugraben. Da die Glockenrebe aber sowieso nur einjährig ist, sollte sich das Problem zum Winter hoffentlich erledigen.

Zusätzlich zu leiden hatte die Brombeere außerdem an einer Chlorose, bedingt durch Eisenmangel. Neben meiner Portland-Rose Jacques Cartier war sie das zweite Opfer, das vor allem mit Leitungswasser gegossen wurde. Und da die Brombeere auch zu den Rosengewächsen (Rosaceae) gehört, nimmt es nicht wunder, dass auch sie den Drink aus der Leitung verübelt.

Ertrag
Den sensationellen Ertrag meiner Brombeere im ersten Jahr konnte ich 40 Sekunden ernten UND verspeisen. Die zwei (in Worten: ZWEI) Beeren, die sie getragen hat, waren schön saftig, hätten aber noch einen Tick mehr Aroma haben können. Es heißt, dass Brombeeren nicht mehr stark glänzen, sondern etwas matter werden, wenn sie reif sind. Von daher war der Zeitpunkt schon optimal und auch Kratzer gab's dank der dornenlosen Sorte keine.

Nichtsdestotrotz sind zwei Brombeeren ungefähr 10.000 Mal besser als null Brombeeren. Ich bin doch sehr happy über dieses kleine Erfolgserlebnis. Gar keine Brombeere vom Balkon wäre doch sehr enttäuschend gewesen.


Würde ich die Brombeere nochmal kaufen?
Bisher absolutes ja. Die welken Blätter sind blöd, aber insgesamt sieht die Brombeere immer noch gut aus. Ich bin gespannt, ob und wie sich die Blätter im Herbst und Winter verfärben. Und es ist natürlich sehr schön, nicht nur einen dekorativen, sondern auch einen früchtetragenden Strauch auf dem Balkon zu haben.
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Balkongarten auf's Brot

Sonntag, 4. September 2011
Frische Kräuter - ganz einfach und gesund

Warum nicht mal Kräuter auf's Brot, dachte ich mir heute morgen beim Frühstücken auf dem Balkon. Sauerampfer, Kapuzinerkresse und Basilikum sind reichlich vorhanden. Die Kräuter machen sich sehr gut als Zwischenlage auf belegten Broten oder Brötchen.

Das Brötchen oben habe ich mit Frischkäse bestrichen, sodann eine Lage Kräuter draufgegeben - nochmal Empfehlung für den Sauerampfer - und dann zwei Scheiben Hähnchenbrust. Alle Kräuter, die ich dazu verwendet habe, wachsen in meinem Kräuterkasten auf dem Balkon. Da muss ich zum Pflücken nur rübergreifen....

Habt einen schönen Sonntag!

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Balkonblumen: Das Zauberglöckchen (Calibrachoa)

Samstag, 3. September 2011
Das Zauberglöckchen (Calibrachoa) ist eine äußerst robuste
und blühstarke Balkonblume. Hier im Bild mein weißes.

Das Zauberglöckchen, oft auch als Mini-Petunie oder Million Bells ausgezeichnet, ist eine meiner liebsten Balkonblumen. Das Zauberglöckchen ist eine einjährige Pflanze, die hängend wächst. Es blüht von Mai bis zum Frost in vielen verschiedenen Farben von Weiß über Gelb, Lila, Rot- und Pinktöne bis hin zu Terracotta und Orange. Oft ist das Auge der Blüte nochmal dunkler abgesetzt. Es gibt sogar gefüllte Sorten, die ich schon in Violett oder Zartgelb gesehen habe. Letztes Jahr hatte ich Zauberglöckchen in Orange.

Im folgenden habe ich meine Erfahrungen zu Standort, Pflege und Ansprüchen des Zauberglöckchens zusammengestellt.
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Was hab ich so gemacht?

Mittwoch, 31. August 2011
Ich hab einiges auf dem Balkon gemacht, aber lauter Kleinkram, der keinen eigenen Post hergibt. Deshalb mach ich hier einfach mal eine Liste!

  • Storchschnabel abgeschnitten - ist schon wieder nachgewachsen
  •  
Storchschnabel kann man zurückschneiden, er treibt schnell wieder aus
  • Knautia und Duftsteinrich gestutzt
  • Rosen, Kräuter und Brombeere mit Eisendünger gedüngt wegen Chlorosen
  • Den Sauerklee abgeschnitten, denn der hat den Eisendünger übel genommen 
  • Rumstehende Pflanzen und Überbleibsel hab ich zusammen in einen großen Kübel gepflanzt (Heuchera, Sonnenhut, Petersilie, Primel und Stiefmütterchen)
Rumstehende winterharte Restepflanzen kommen mit Einjährigen in einen Kübel

Was haben die Pflanzen so gemacht?

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Sommerliche Blühpause bei den Balkonrosen

Freitag, 26. August 2011
Larissa und Rosenfee, meine beiden Beetrosen im großen Kübel, hatten Ende Juni deutlich später angefangen zu blühen als Jacques Cartier. Sie hatten dann erstmal schöne große Blütenbüschel, besonders die Rosenfee, doch seit Wochen ist schon wieder Pause. Wer später kommt, darf auch früher gehen, klar... Ich hab bei beiden jetzt den Sommerschnitt gemacht und das Verblühte großzügig rausgeschnitten. Jetzt bin ich gespannt, ob sie nochmal kommen und dann bis zum Herbst weiterblühen.

Jacques Cartier war Ende Mai aufgeblüht und macht noch längst nicht schlapp. Er hat immer noch die eine oder andere Knospe in Reserve, auch wenn ihn zwischendurch Chlorose und Spinnmilben gequält haben. Die Milben sind jedenfalls weg, seit er näher am Geländer im Regen steht und das Nasswerden macht ihm gar nichts.
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Die teuerste Sonnenblume der Welt

Samstag, 30. Juli 2011
Dunkelrote Sonnenblume 'Chocolat'
... ist vermutlich meine. 5 Euro hab ich für ungefähr 15 Samen hingelegt! Dafür gibt es die dunkelrote Sonnenblume 'Chocolat'. Sie wird bis zu 1,50m hoch und fängt jetzt an zu blühen. Aber was tut man nicht alles, wenn man zu den übrigen Balkonpflanzen in Rosa keine riesige gelbe Sonnenblume will.Ursprünglich hätte sie im Hintergrund im großen Kübel wachsen sollen, aber da wäre sie vermutlich von der Glockenrebe erdrosselt worden, die ihre langen Finger einfach nicht bei sich behalten kann.

Die Farbe ist dafür wirklich edel: Sie changiert von Schokoladenbraun zu Dunkelrot.




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It's rain again - regenfeste Balkonblumen

Montag, 25. Juli 2011
Regenfeste Balkonblumen: Zinnien, Zauberschnee, Elfenschnee, Zauberglöckchen, Duftgeranie
Es regnet und regnet... aber ich bin sehr happy, dass es meine Blumen nicht verregnet hat. Nach den Erfahrungen im letzten Jahr habe ich geschaut, widerstandsfähige Sorten auszusuchen, die dem vielen Wasser standhalten. Aber seht selbst, nicht nur tagelangen Regen, sondern auch reichlich Gewittergüsse und -stürme und mindestens fünf Mal Hagel haben sie überstanden.

Besonders schön und haltbar sind die Zinnien - was ich aufgrund der großen Puschelblüten gar nicht so vermutet hatte. Auch der Elfenspiegel blüht schon wieder, nachdem ich ihn vor zwei Wochen zurückgeschnitten hatte. Die Duftgeranien blühen zwar nicht, haben sich aber wohl entschlossen, einfach nur riesig zu werden.

Zum Glück kann ich gemütlich drinnen sitzen und die Blumen von da anschauen :)
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Sommerpflege für meine Balkonrosen

Freitag, 15. Juli 2011


Meine Rosen auf dem Balkon sind in den letzten Wochen zeitlich etwas kurz gekommen. Dabei brauchen sie auch im Sommer Zuwendung - kein großes Programm, aber ein bisschen Pflege muss sein. Die folgenden 5 Pflegemaßnahmen sollte man zwischendurch regelmäßig machen, damit sich die Rosen auch in der Hitze wohlfühlen.

Sommerschnitt
Absoluter Standard ist der Sommerschnitt für öfterblühende Rosen. Abgeblühte Blüten oder Blütenbüschel schneiden wir einfach ab - aber nicht direkt unter der Blüte,
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Der Juli sieht Violett

Montag, 11. Juli 2011
Rotes Strauchbasilikum (Ocimum kilimandscharicum x basilicum „Purpurascens“), Sauerklee (Oxalis triangularis) und Fuchsien. Der Sauerklee und die Fuchsie bewachsen die halbschattige Ecke am Regenrohr. Das Strauchbasilikum ist eine sehr elegante Kübelpflanze - meins ist ca. 40 Zentimeter hoch und blüht fliederfarben.
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Larissa und Rosenfee blühen

Samstag, 2. Juli 2011
Ich bin aus dem Urlaub zurück und meine Beetrosen Larissa und Rosenfee von Kordes blühen endlich.
Rose Rosenfee Kordes als Balkonrose im Regen
Rosenfee hält den Regen gut aus
Besonders begeistert bin ich von Rosenfee. Die Blüten erinnern mich an historische Rosen wie Mme Boll oder Compte de Chambord. Sie haben die gleiche schalenartige Form - wie eine Teetasse - , sind aber noch intensiver rosa in der Farbe und erscheinen gleich büschelweise. Sogar von der Größe steht die Rosenfee den genannten in nichts nach: Der Blütendurchmesser geht schon Richtung zehn Zentimeter.

Das einzige, was mich an der Rosenfee momentan stört, ist der etwas ungleichmäßige Wuchs. Sie hat sehr hohen dicken Trieb, der doppelt so hoch ist wie der Rest der Rose - aber so ist die Natur halt...

Rosenfee Kordes mit Rosenbegleitern Duftsteinreich und Knautia macedonica Mars Midget
Meine Balkonrosen in Begleitung von Duftsteinreich (Lobularia maritima) und Mazedonischer Witwenblume (Knautia macedonica 'Mars Midget')
Regen haben meine Balkonrosen im großen Kübel in letzter Zeit reichlich abbekommen, was aber beiden nicht geschadet hat. Die Rosenfee wird im Katalog als regenfest ausgewiesen. Von dem, was ich bis jetzt gesehen habe, kann ich das unterschreiben. Gerade großblütige Rosen können bei Nässe Probleme bekommen, die Knospen ganz zu öffnen und bilden dann Mumien (verklebte Knospen, die nicht mehr aufgehen). Bei Rosenfee war davon nichts zu sehen.

Rosenfee hat übrigens auch einen schönen leichten Duft.

Beetrose Larissa Blütenbüschel
Larissa mit Geranium 'Joy'

 Larissa hat kleinere und hellere Blüten als Rosenfee und ist im aufgeblühten Zustand puschelig. Larissa ist eine ADR-Rose, bei mir aber etwas schmächtiger gewachsen und mit dünnen Stielen. Das führt dazu, dass die Blüten ein wenig die Köpfe die hängen lassen. Nichtsdestotrotz sind sie sehr schön und die gesamte Rose macht einen gesunden Eindruck.

Und jetzt hab ich so viele Rosenblüten auf dem Balkon, dass ich mir problemlos auch mal was für die Vase schneiden kann....


Rosen Larissa und Rosenfee in der Vase
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Balkonrosen im Juniregen

Samstag, 18. Juni 2011
Balkonrose Rosenfee Knospen (Kordes)
Rosenfee im Regen
Juniregen ohne Ende... heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Ich habe einen kurzen trockenen Moment genutzt, um ein paar Fotos zu machen. Jacques Cartier ist mittlerweile in der dritten Runde Blüten und schiebt neue grüne Triebe nach. Larissa und Rosenfee sind voll mit Knospen, starten aber immer noch nicht so richtig durch. Schade, ich werde nämlich für die nächsten zwei Wochen wegfahren...

Balkonrose Jacques Cartier im Juni
Jacques Cartier mit dem dritten Set Blüten im Juni
Dafür hab ich mit den Blattläusen bislang Glück habt bei den Rosen. Auf der einen oder anderen Knospe habe ich Blattläuse gefunden, die ich dann auch gleich mit einem Tuch entfernt habe, so dass keine riesigen Kolonien draus werden konnten. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich nur sehr zurückhaltend gedüngt habe. Jacques hat 3x ganz niedrig dosierten Flüssigdünger bekommen, die beiden anderen 2x. Auch von Pilzkrankheiten ist bislang nichts zu sehen. Je 2x haben meine Rosen eine Dusche mit einem vorbeugenden Pilzspray aus Pflanzenölen bekommen.


Blüte Beetrose Larissa von Kordes
Einsame kleine Blüte bei Larissa
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Die Glockenrebe klettert am Katzennetz

Dienstag, 14. Juni 2011
Glockenrebe und Brombeere auf dem Balkon

Kletterpflanzen sind bei der Balkongestaltung unverzichtbar. Gerade auf der kleinen Fläche liefern sie viel Pflanze bei wenig Platz und können dem Balkongärter Sichtschutz, Duft oder schöne Blüten liefern. Zusätzlich bringen Kletterpflanzen ein vertikales Element in die Bepflanzung. Die Glockenrebe, die ich im März selbst aus Samen gezogen habe, klettert mittlerweile draußen am Balkon. Ich habe insgesamt vier Pflanzen. Drei sitzen in einem Kübel mit der Brombeere, eine habe ich vor kurzem noch in den großen Rosenkübel gepflanzt.

"Lass mich los!", sagt die Rose zur Glockenrebe. Mit ihren Korkenzieher-Antennen krallt sie sich überall fest.


Die Glockenrebe (Cobaea scandens) ist eine Kletterpflanze aus Mexiko. Sie klettert mit Hilfe von kleinen Ranken. Sobald diese kleinen Fäden irgendwo Halt gefunden haben, wickeln sie sich wie ein Korkenzieher um das "Opfer". Das kann im Idealfall eine Rankhilfe sein, aber auch eine andere Pflanze, von der die Glockenrebe eigentlich die Finger lassen soll. Die Spitzen dieser Antennen sind sogar klebrig - vor dem Umzug nach draußen musste ich der Cobaea erstmal die Gardine entreißen :)

Mitte Juni sind die Triebe der Glockenrebe rund einen Meter lang


Rankhilfe für die Glockenrebe
Meine Glockenreben sollen die Trennwand zum Nachbarbalkon beranken. Als Rankhilfe habe ich mich nach einiger Überlegung für ein Katzennetz aus Nylon entschieden. Katzennetz lässt sich im Internet als Meterware bestellen, so dass man es für seine Zwecke passend schneiden. Es ist außerdem erheblich günstiger als die üblichen Rankhilfen. Hinzu kommt, dass ich es ohne Bohren einfach mit Draht an die äußere Verschraubung der Trennwand anbinden konnte. Zwei Querdrähte geben dem Konstrukt dabei zusätzliche Stabilität. Das ist zugegebenermaßen eine ziemliche McGyver-Konstruktion, aber für meine Zwecke praktisch: Man sieht das transparente Netz nicht und ich bekomme keinen Ärger mit dem Vermieter wegen baulicher Veränderungen, Dübellöchern etc.

Die Glockenrebe braucht schon bei der Anzucht eine Rankhilfe, sonst gibt's Durcheinander

Nach der Aussaat im Februar durfte meine Glockenrebe bis Anfang Mai im Haus bleiben. Der große Wachstumsschub ist bislang noch ausgeblieben. Beim Umzug nach draußen hatte die Glockenrebe Probleme mit Sonnenbrand. Die Blätter färben sich dunkellila und zeigen verbrannte Stellen. Glücklicherweise hat sich nach zwei Wochen an die Sonne gewöhnt gehabt und wieder berappelt. Auch der neue Austrieb färbt sich nun violett - augenscheinlich eine Reaktion auf das Licht, aber kein Sonnenbrand. Die Blätter werden später normal grün.

Im Moment ist das Wetter bei mir regnerisch und es gibt oft Gewitter. Ich hoffe, dass es bald wieder sonnig wird und die Glockenrebe dann richtig startet.
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Roseninsel Starnberger See - Lustwandeln wie Ludwig und Sisi

Samstag, 11. Juni 2011
Roseninsel Starnberger See - mit einer kleinen Fähre geht's hinüber
Hier wandelten einst schon die spätere Kaiserin Sisi und Märchenkönig Ludwig: Heute ist ein Ausflug zur Roseninsel im Starnberger See ist ein Highlight für alle Rosenfans. Ich war am 3. Juni dort, als das komplette Rosenrondell mit vielen historischen Rosen in voller Blüte stand. Von den schönen alten Rosen habe ich natürlich viele Bilder gemacht. Die Rosen auf den Fotos hinterher wieder zuzuordnen, war ganz schön Arbeit, deshalb hat es mit diesem Post etwas länger gedauert. :)

Weiter unten schreibe ich noch etwas zur Insel selber, wie man hinkommt und wie man den weiteren Tag verbringen kann, aber ich habe die begründete Vermutung, dass die Leser dieses Blogs erstmal Rosenfotos sehen möchten! Ich habe die Rosen nach Sorten geordnet, um das Ganze für euch übersichtlicher zu machen.

Alba-Rosen

Madame Plantier ist eigentlich eine Leda (siehe weiter unten). Madame Plantier wächst in mehreren riesigen Büschen auf einer Böschung im äußeren Teil des Rondells. Die Alba-Maxima ist einmal als Hochstamm vorhanden.

Die große Weiße ist schon lange in Deutschland heimisch - Rosa Alba Maxima


Bourbonrosen

Honorine de Brabant

Honorine de Brabant Busch
 Honorine de Brabant ist eine der wenigen gestreiften Bourbonrosen. Die Gärtner der Roseninsel sind verschwenderisch mit ihr umgegangen - es gibt mehrere Büsche nebeneinander und auch Hochstämme. Ich kann nur sagen: Sie hatten Recht. Die Honorine hat mich ebenfalls sehr beeindruckt und gehört für mich zu den schönsten Rosen auf der ganzen Insel - und die Konkurrenz ist nicht von Pappe!

Besonders die Mit-Bourbonen geben sich alle Mühe, ihr die Show zu stehlen. Champion of the World steht beispielsweise als mannshoher Busch gleich am Eingang des Rondells und ist durch seine riesigen, leuchtend rosafarbenen Blüten nicht zu übersehen.

Champion of the World
Noch jung, aber schon mit beeindruckenden, kugeligen Blüten zeigt sich La Reine Victoria.

La Reine Victoria

Und noch ein Adliger unter den Bourbonen: Prince Napoleon, ebenfalls noch klein als Stammrose auf der Roseninsel wachsend.

 

Centifolien
Tour de Malakoff ist keine Rose - es ist ein Happening! Die über und über blühenden Zweige biegen sich nach unten und bilden eine Blütenkaskade, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Ich las mal irgendwo "er verblüht in Anmut", und das kann ich definitiv bestätigen. Die einzelnen Blüten von Tour de Malakoff verlaufen von innen Flieder-Lavendel-Mauve nach außen Himbeereis-Kaugummi-Rosa mit einem Spritzer Sahne Richtung Rand. Die ganze Blüte wirkt wie aus edlem, leicht zerknitterten Seidenpapier. Das Verblühen verstärkt diesen Effekt nur und fügt den 100 Farbschattierungen nochmal so viele hinzu. I'm in love...

Wie aus Seidenpapier: Die Blüten von Tour de Malakoff

Tour de Malakoff mit einem Wasserfall von Blüten

Damaszenerrosen

Celsiana ist ebenfalls eine Lieblingssorte der Gärtner. Wie bei Dornröschen wächst eine Celsiana auf der Rückseite der Villa einen alten Baum zu. Der Pavillon auf der Seeseite wird ebenfalls von einer Celsiana bewachsen.
Celsiana


Nein, Dornröschen hat sich nicht in den Finger gestochen - die Blüten der Leda sind tatsächlich weiß mit rotem Rand. Von ihr ist dort auch eine knapp hüfthohe, regelrechte Hecke zu sehen.... die teilweise als Madame Plantier beschriftet ist. Lieben Dank an Maddy und corinna für die Hilfe bei der Aufklärung!


Leda

Gallica-Rosen

Aus der Familie der Gallicas sind nur wenige Rosen auf der Roseninsel zu Hause. Eine davon, die ich mir aber wunderbar in einem Staudenbeet vorstellen kann, ist die alte Zuckerbäckerrose. Die gelben Staubgefäße leuchten aus der samtroten Blüte.
Zuckerbäckerrose Rosa Conditorum
Rosa Muscosa - die Moosrosen

Eine wunderschöne Moosrose ist Blanche Moreau. Wenn ich mir eine weiße Rose anschaffen könnte, wäre es vermutlich diese.
Blanche Moreau
William Lobb - Moosrose in Cyclam
Henri Martin

Alfred de Dalmas


Noisette-Rosen

Auf der Roseninsel habe ich zum ersten Mal überhaupt eine Noisette-Rose gesehen - Blush-Noisette auf Stamm. Die Blüten sind nur drei bis vier Zentimeter im Durchmesser und sehr zahlreich. Sie wachsen in Büscheln.
Blush Noisette

Blush Noisette

Portland-Rosen

Kommen wir zu meinen Lieblingsrosen, aus deren Reihen Jacques Cartier sogar bei mir auf dem Balkon bestens wächst. Jacques war natürlich auf der Insel mit dabei, aber da es hier genug Bilder von ihm gibt, habe ich mich auf die übrigen konzentriert, nur Mme Knorr scheine ich vergessen zu haben. Die Madames Boll und Knorr sowie Compte de Chambord sind alle sehr ähnlich, nur scheint die Knorr mehr fleischfarben Rosa als die Boll, die stärker ins lila geht. Wobei böse Zungen behaupten, dass es ja eh alles die gleiche Rose ist :)
Compte de Chambord
Mme Boll - bei der Auswahl meiner Balkonrose die engste Konkurrentin von Jacques Cartier

Hybriden

Baron Girod de l'Ain ist in Rot mit weißem Rand unverwechselbar.

Baron Girod de l'Ain
Alfred Colomb
Vielleicht wird aus der kleinen Mme Victor Verdier auch noch ein großer Busch

Kletterrosen

Auch einige Kletterrosen gibt es auf der Roseninsel. Diese beiden unten waren auf Stamm veredelt - wieso genau, entzieht sich meiner Kenntnis... Aber die zwei trifft man auch nicht an jeder Ecke.
Francois Juranville
Alberic Barbier


Die Roseninsel

Villa - bzw. auch Casino genannt

Das wieder neu hergerichtete Rosenrondell

Im alten Gärtnerhaus ist ein Museum untergebracht

Man braucht zehn Minuten, um die Roseninsel einmal komplett zu umrunden. Es gibt nur zwei Gebäude: Das Gärnterhaus enthält ein Museum über die frühgeschichtliche Besiedlung, denn die Insel war vor 6000 Jahren schon von Menschen bewohnt, die sehr alte Keramiken hinterlassen haben. Die von Bayernkönig Maximilian II. erbaute Villa ist nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen.

Zur Vorderseite der Villa erstreckt sich das Rosenrondell, das erst vor wenigen Jahren wieder hergerichtet wurde.Und hier finden sich natürlich die schönsten alten Rosen, viele sind auch auf Stamm veredelt. Das Rondell ist als geviertelter Kreis mit mehreren Ringen angeordnet, so dass man zwischen den Rosen umhergehen und jede aus der Nähe anschauen und riechen kann.

Die Roseninsel ist vom westlichen Ufer des Starnberger Sees erreichbar. Die Fähre für max. 30 Personen legt von einem Steg zwischen Feldafing und Possenhofen ab, der von beiden Ortschaften gut erreichbar ist. Wer mit dem Auto kommt, kann von Possenhofen Richtung Feldafing fahrend im Wald der Ausschilderung Roseninsel folgen und etwas entfernt (kostenlos) oder etwas näher dran am Strandbad (kostenpflichtig) parken. Im angrenzenden Possenhofen gibt es übrigens auch das Sisi-Museum.

Bei schönem Wetter könnte man anschließend ein Seebad oder eine Liegewiese aufsuchen und eine Runde im See schwimmen. Ebenso kann man sich nach der Tour in einem der Possenhofener Biergärten direkt am See erfrischen. Wer mit dem eigenen Segelboot anlegt, kann im Forsthaus Graf am See mit freundlicher Behandlung rechnen. Wer das Louis-Vuitton-Täschchen vergessen hat, weicht vielleicht lieber auf ein anderes Etablissement aus.

Über die Fahrzeiten zur Roseninsel könnt ihr euch auf der Website des netten Fährmanns informieren. Weitere Informationen über das Museum, den umgebenden Lenne-Park, die Geschichte und mögliche Hochzeiten auf der Insel gibt es auf der Website des Förderkreis Roseninsel Starnberger See. Hunde sind auf der Insel übrigens wegen der vielen Wasservögel nicht zugelassen. In Possenhofen könnt ihr euch im Anschluss auch noch das Sisi... äh... das Kaiserin-Elisabeth-Museum anschauen.

Ich hoffe, der Rundgang hat euch Spaß gemacht und vielleicht fahrt ja mal hin?

Liebe Grüße, Luise

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