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Balkonrosen im Juniregen

Samstag, 18. Juni 2011
Balkonrose Rosenfee Knospen (Kordes)
Rosenfee im Regen
Juniregen ohne Ende... heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Ich habe einen kurzen trockenen Moment genutzt, um ein paar Fotos zu machen. Jacques Cartier ist mittlerweile in der dritten Runde Blüten und schiebt neue grüne Triebe nach. Larissa und Rosenfee sind voll mit Knospen, starten aber immer noch nicht so richtig durch. Schade, ich werde nämlich für die nächsten zwei Wochen wegfahren...

Balkonrose Jacques Cartier im Juni
Jacques Cartier mit dem dritten Set Blüten im Juni
Dafür hab ich mit den Blattläusen bislang Glück habt bei den Rosen. Auf der einen oder anderen Knospe habe ich Blattläuse gefunden, die ich dann auch gleich mit einem Tuch entfernt habe, so dass keine riesigen Kolonien draus werden konnten. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich nur sehr zurückhaltend gedüngt habe. Jacques hat 3x ganz niedrig dosierten Flüssigdünger bekommen, die beiden anderen 2x. Auch von Pilzkrankheiten ist bislang nichts zu sehen. Je 2x haben meine Rosen eine Dusche mit einem vorbeugenden Pilzspray aus Pflanzenölen bekommen.


Blüte Beetrose Larissa von Kordes
Einsame kleine Blüte bei Larissa
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Die Glockenrebe klettert am Katzennetz

Dienstag, 14. Juni 2011
Glockenrebe und Brombeere auf dem Balkon

Kletterpflanzen sind bei der Balkongestaltung unverzichtbar. Gerade auf der kleinen Fläche liefern sie viel Pflanze bei wenig Platz und können dem Balkongärter Sichtschutz, Duft oder schöne Blüten liefern. Zusätzlich bringen Kletterpflanzen ein vertikales Element in die Bepflanzung. Die Glockenrebe, die ich im März selbst aus Samen gezogen habe, klettert mittlerweile draußen am Balkon. Ich habe insgesamt vier Pflanzen. Drei sitzen in einem Kübel mit der Brombeere, eine habe ich vor kurzem noch in den großen Rosenkübel gepflanzt.

"Lass mich los!", sagt die Rose zur Glockenrebe. Mit ihren Korkenzieher-Antennen krallt sie sich überall fest.


Die Glockenrebe (Cobaea scandens) ist eine Kletterpflanze aus Mexiko. Sie klettert mit Hilfe von kleinen Ranken. Sobald diese kleinen Fäden irgendwo Halt gefunden haben, wickeln sie sich wie ein Korkenzieher um das "Opfer". Das kann im Idealfall eine Rankhilfe sein, aber auch eine andere Pflanze, von der die Glockenrebe eigentlich die Finger lassen soll. Die Spitzen dieser Antennen sind sogar klebrig - vor dem Umzug nach draußen musste ich der Cobaea erstmal die Gardine entreißen :)

Mitte Juni sind die Triebe der Glockenrebe rund einen Meter lang


Rankhilfe für die Glockenrebe
Meine Glockenreben sollen die Trennwand zum Nachbarbalkon beranken. Als Rankhilfe habe ich mich nach einiger Überlegung für ein Katzennetz aus Nylon entschieden. Katzennetz lässt sich im Internet als Meterware bestellen, so dass man es für seine Zwecke passend schneiden. Es ist außerdem erheblich günstiger als die üblichen Rankhilfen. Hinzu kommt, dass ich es ohne Bohren einfach mit Draht an die äußere Verschraubung der Trennwand anbinden konnte. Zwei Querdrähte geben dem Konstrukt dabei zusätzliche Stabilität. Das ist zugegebenermaßen eine ziemliche McGyver-Konstruktion, aber für meine Zwecke praktisch: Man sieht das transparente Netz nicht und ich bekomme keinen Ärger mit dem Vermieter wegen baulicher Veränderungen, Dübellöchern etc.

Die Glockenrebe braucht schon bei der Anzucht eine Rankhilfe, sonst gibt's Durcheinander

Nach der Aussaat im Februar durfte meine Glockenrebe bis Anfang Mai im Haus bleiben. Der große Wachstumsschub ist bislang noch ausgeblieben. Beim Umzug nach draußen hatte die Glockenrebe Probleme mit Sonnenbrand. Die Blätter färben sich dunkellila und zeigen verbrannte Stellen. Glücklicherweise hat sich nach zwei Wochen an die Sonne gewöhnt gehabt und wieder berappelt. Auch der neue Austrieb färbt sich nun violett - augenscheinlich eine Reaktion auf das Licht, aber kein Sonnenbrand. Die Blätter werden später normal grün.

Im Moment ist das Wetter bei mir regnerisch und es gibt oft Gewitter. Ich hoffe, dass es bald wieder sonnig wird und die Glockenrebe dann richtig startet.
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Roseninsel Starnberger See - Lustwandeln wie Ludwig und Sisi

Samstag, 11. Juni 2011
Roseninsel Starnberger See - mit einer kleinen Fähre geht's hinüber
Hier wandelten einst schon die spätere Kaiserin Sisi und Märchenkönig Ludwig: Heute ist ein Ausflug zur Roseninsel im Starnberger See ist ein Highlight für alle Rosenfans. Ich war am 3. Juni dort, als das komplette Rosenrondell mit vielen historischen Rosen in voller Blüte stand. Von den schönen alten Rosen habe ich natürlich viele Bilder gemacht. Die Rosen auf den Fotos hinterher wieder zuzuordnen, war ganz schön Arbeit, deshalb hat es mit diesem Post etwas länger gedauert. :)

Weiter unten schreibe ich noch etwas zur Insel selber, wie man hinkommt und wie man den weiteren Tag verbringen kann, aber ich habe die begründete Vermutung, dass die Leser dieses Blogs erstmal Rosenfotos sehen möchten! Ich habe die Rosen nach Sorten geordnet, um das Ganze für euch übersichtlicher zu machen.

Alba-Rosen

Madame Plantier ist eigentlich eine Leda (siehe weiter unten). Madame Plantier wächst in mehreren riesigen Büschen auf einer Böschung im äußeren Teil des Rondells. Die Alba-Maxima ist einmal als Hochstamm vorhanden.

Die große Weiße ist schon lange in Deutschland heimisch - Rosa Alba Maxima


Bourbonrosen

Honorine de Brabant

Honorine de Brabant Busch
 Honorine de Brabant ist eine der wenigen gestreiften Bourbonrosen. Die Gärtner der Roseninsel sind verschwenderisch mit ihr umgegangen - es gibt mehrere Büsche nebeneinander und auch Hochstämme. Ich kann nur sagen: Sie hatten Recht. Die Honorine hat mich ebenfalls sehr beeindruckt und gehört für mich zu den schönsten Rosen auf der ganzen Insel - und die Konkurrenz ist nicht von Pappe!

Besonders die Mit-Bourbonen geben sich alle Mühe, ihr die Show zu stehlen. Champion of the World steht beispielsweise als mannshoher Busch gleich am Eingang des Rondells und ist durch seine riesigen, leuchtend rosafarbenen Blüten nicht zu übersehen.

Champion of the World
Noch jung, aber schon mit beeindruckenden, kugeligen Blüten zeigt sich La Reine Victoria.

La Reine Victoria

Und noch ein Adliger unter den Bourbonen: Prince Napoleon, ebenfalls noch klein als Stammrose auf der Roseninsel wachsend.

 

Centifolien
Tour de Malakoff ist keine Rose - es ist ein Happening! Die über und über blühenden Zweige biegen sich nach unten und bilden eine Blütenkaskade, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Ich las mal irgendwo "er verblüht in Anmut", und das kann ich definitiv bestätigen. Die einzelnen Blüten von Tour de Malakoff verlaufen von innen Flieder-Lavendel-Mauve nach außen Himbeereis-Kaugummi-Rosa mit einem Spritzer Sahne Richtung Rand. Die ganze Blüte wirkt wie aus edlem, leicht zerknitterten Seidenpapier. Das Verblühen verstärkt diesen Effekt nur und fügt den 100 Farbschattierungen nochmal so viele hinzu. I'm in love...

Wie aus Seidenpapier: Die Blüten von Tour de Malakoff

Tour de Malakoff mit einem Wasserfall von Blüten

Damaszenerrosen

Celsiana ist ebenfalls eine Lieblingssorte der Gärtner. Wie bei Dornröschen wächst eine Celsiana auf der Rückseite der Villa einen alten Baum zu. Der Pavillon auf der Seeseite wird ebenfalls von einer Celsiana bewachsen.
Celsiana


Nein, Dornröschen hat sich nicht in den Finger gestochen - die Blüten der Leda sind tatsächlich weiß mit rotem Rand. Von ihr ist dort auch eine knapp hüfthohe, regelrechte Hecke zu sehen.... die teilweise als Madame Plantier beschriftet ist. Lieben Dank an Maddy und corinna für die Hilfe bei der Aufklärung!


Leda

Gallica-Rosen

Aus der Familie der Gallicas sind nur wenige Rosen auf der Roseninsel zu Hause. Eine davon, die ich mir aber wunderbar in einem Staudenbeet vorstellen kann, ist die alte Zuckerbäckerrose. Die gelben Staubgefäße leuchten aus der samtroten Blüte.
Zuckerbäckerrose Rosa Conditorum
Rosa Muscosa - die Moosrosen

Eine wunderschöne Moosrose ist Blanche Moreau. Wenn ich mir eine weiße Rose anschaffen könnte, wäre es vermutlich diese.
Blanche Moreau
William Lobb - Moosrose in Cyclam
Henri Martin

Alfred de Dalmas


Noisette-Rosen

Auf der Roseninsel habe ich zum ersten Mal überhaupt eine Noisette-Rose gesehen - Blush-Noisette auf Stamm. Die Blüten sind nur drei bis vier Zentimeter im Durchmesser und sehr zahlreich. Sie wachsen in Büscheln.
Blush Noisette

Blush Noisette

Portland-Rosen

Kommen wir zu meinen Lieblingsrosen, aus deren Reihen Jacques Cartier sogar bei mir auf dem Balkon bestens wächst. Jacques war natürlich auf der Insel mit dabei, aber da es hier genug Bilder von ihm gibt, habe ich mich auf die übrigen konzentriert, nur Mme Knorr scheine ich vergessen zu haben. Die Madames Boll und Knorr sowie Compte de Chambord sind alle sehr ähnlich, nur scheint die Knorr mehr fleischfarben Rosa als die Boll, die stärker ins lila geht. Wobei böse Zungen behaupten, dass es ja eh alles die gleiche Rose ist :)
Compte de Chambord
Mme Boll - bei der Auswahl meiner Balkonrose die engste Konkurrentin von Jacques Cartier

Hybriden

Baron Girod de l'Ain ist in Rot mit weißem Rand unverwechselbar.

Baron Girod de l'Ain
Alfred Colomb
Vielleicht wird aus der kleinen Mme Victor Verdier auch noch ein großer Busch

Kletterrosen

Auch einige Kletterrosen gibt es auf der Roseninsel. Diese beiden unten waren auf Stamm veredelt - wieso genau, entzieht sich meiner Kenntnis... Aber die zwei trifft man auch nicht an jeder Ecke.
Francois Juranville
Alberic Barbier


Die Roseninsel

Villa - bzw. auch Casino genannt

Das wieder neu hergerichtete Rosenrondell

Im alten Gärtnerhaus ist ein Museum untergebracht

Man braucht zehn Minuten, um die Roseninsel einmal komplett zu umrunden. Es gibt nur zwei Gebäude: Das Gärnterhaus enthält ein Museum über die frühgeschichtliche Besiedlung, denn die Insel war vor 6000 Jahren schon von Menschen bewohnt, die sehr alte Keramiken hinterlassen haben. Die von Bayernkönig Maximilian II. erbaute Villa ist nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen.

Zur Vorderseite der Villa erstreckt sich das Rosenrondell, das erst vor wenigen Jahren wieder hergerichtet wurde.Und hier finden sich natürlich die schönsten alten Rosen, viele sind auch auf Stamm veredelt. Das Rondell ist als geviertelter Kreis mit mehreren Ringen angeordnet, so dass man zwischen den Rosen umhergehen und jede aus der Nähe anschauen und riechen kann.

Die Roseninsel ist vom westlichen Ufer des Starnberger Sees erreichbar. Die Fähre für max. 30 Personen legt von einem Steg zwischen Feldafing und Possenhofen ab, der von beiden Ortschaften gut erreichbar ist. Wer mit dem Auto kommt, kann von Possenhofen Richtung Feldafing fahrend im Wald der Ausschilderung Roseninsel folgen und etwas entfernt (kostenlos) oder etwas näher dran am Strandbad (kostenpflichtig) parken. Im angrenzenden Possenhofen gibt es übrigens auch das Sisi-Museum.

Bei schönem Wetter könnte man anschließend ein Seebad oder eine Liegewiese aufsuchen und eine Runde im See schwimmen. Ebenso kann man sich nach der Tour in einem der Possenhofener Biergärten direkt am See erfrischen. Wer mit dem eigenen Segelboot anlegt, kann im Forsthaus Graf am See mit freundlicher Behandlung rechnen. Wer das Louis-Vuitton-Täschchen vergessen hat, weicht vielleicht lieber auf ein anderes Etablissement aus.

Über die Fahrzeiten zur Roseninsel könnt ihr euch auf der Website des netten Fährmanns informieren. Weitere Informationen über das Museum, den umgebenden Lenne-Park, die Geschichte und mögliche Hochzeiten auf der Insel gibt es auf der Website des Förderkreis Roseninsel Starnberger See. Hunde sind auf der Insel übrigens wegen der vielen Wasservögel nicht zugelassen. In Possenhofen könnt ihr euch im Anschluss auch noch das Sisi... äh... das Kaiserin-Elisabeth-Museum anschauen.

Ich hoffe, der Rundgang hat euch Spaß gemacht und vielleicht fahrt ja mal hin?

Liebe Grüße, Luise

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Roseninsel Starnberger See

Samstag, 4. Juni 2011
Ich bin gerade auf der Roseninsel im Starnberger See. Hier gibt es ein wundervolles Rondell mit historischen Rosen.
Ich hab natürlich noch viel mehr Fotos gemacht, die ich später hochlade. Ich warte jetzt noch auf die Fähre zurück nach Possenhofen.
Bis bald!
Luise

Und hier geht's weiter zu den Fotos der historischen Rosen auf der Roseninsel im Starnberger See!

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Bonjour Jacques... Gespräch mit einer Rose

Donnerstag, 2. Juni 2011
Jacques Cartier, Portlandrose, gezüchtet 1868


Bonjour Jacques, wie geht's dir heute?

Oh là là, kommt wieder diese Frau??

Ach, schön ist er gewachsen, und diese Knospen...

Ah non, sie fängt wieder an, misch anzutatschen! Fingärr weg!

Gegossen hatte ich ihn ja gestern schon.

Dein Wassssär kannst du behalten. Hättest du mal einen ordentlischen Rotwein gießen sollen!

Ich hoffe, das vorbeugende Pilzspray bringt auch was.

 Wenn sie meint, isch brauche dieses Chi-Chi... 

Nicht, dass er noch Mehltau bekommt, wenn's richtig heiß wird...

Solange du misch nicht mit deine schimmelige Camenbert verwechselst, ist mir das absolument égal!

...
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Kräuter mit Geschmack und toller Optik - 6 Ziersorten für den Balkon

Mittwoch, 1. Juni 2011
Für Balkongärtner sind die Ziersorten unter den Kräutern besonders attraktiv - schließlich vereinen sie Geschmack mit toller Optik. Ein Kräuterkasten mit verschiedenen frischen Kräutern sorgt dafür, dass ihr immer frische Gewürze zum Kochen zur Hand habt. Und zusätzlich ist er auch schön anzusehen.

Im Post zur Anlage meines Kräuterkastens hatte ich versprochen, hier noch meine Kräuter-Ziersorten vorzustellen: Hier sind sechs schöne Ziersorten von Salbei, Melisse, Oregano, Thymian, Basilikum und Rosmarin, die bei mir das Essen würzen und gleichzeitig den Balkon verschönern.


1. Grüngelber Salbei 'Icterina' (Salvia officinalis 'Icterina')


Dieser Salbei ist gelbgrün panaschiert und leuchtet in gemischten Bepflanzungen schon von weitem heraus. Die gefleckten Blätter lassen sich sehr schön mit anderen Kräutern oder auch Sommerblumen kombinieren. Ich habe ihn mit Kapuzinerkresse und Hänge-Rosmarin in einen größeren Kübel gepflanzt. Der Salbei 'Icterina' schätzt einen sonnigen Platz und magere Erde, zum Beispiel Kräutererde vermischt mit Sand. Einen Nachteil hat das Schmuckstück allerdings: Salvia Icterina ist nicht so winterhart wie der normale grüngraue Salbei. Er braucht Winterschutz oder muss im Winter reingeholt werden.

2. Hänge-Rosmarin (Rosmarinus lavandulaceus "Capri")
  

Das Hänge-Rosmarin wächst nicht strauchig aufrecht, sondern hängt dekorativ an Kübeln und Kästen herunter. So passt es auch hervorragend in eine freie Ecke des Balkonkastens. Es blüht lilablau und wird ab heute wieder für leckeres Brathuhn geerntet. Auch für Rosen ist das Hänge-Rosmarin ein schöner Begleiter.

3. Rotes Strauchbasilikum (Ocimum kilimandscharicum x basilicum „Purpurascens“)

 Dieses Basilikum ist ein Verwandter des typischen grünen Basilikums, das immer ins Pesto wandert. Ein Elternteil dieser Kreuzung stammt aus Afrika, wie der Name "kilimandscharicum" schon erahnen lässt. Das rote Strauchbasilikum hat kräftige Stängel, auf denen es zu einem kleinen Busch wächst. Besonders schön sind die dunkelroten Stängel und die purpurfarbene Blattaderung. Mir gefällt es so gut, dass es im großen Topf die ausgefallenen Topfrosen ersetzen durfte. Die Begleiter halten sich an den Dresscode Dunkelrot: rotes Lampenputzergras und aufrecht wachsende, samtrot blühende Kapuzinerkresse. Im mitteleuropäischen Winter muss dieser Südländer natürlich ebenfalls nach drinnen.

4. Gelbgrüner Oregano 'Thumbles' (Origanum officinalis 'Thumbles')


In Kombination mit dunkleren Blättern und Blüten wie denen des Hornveilchens hier sieht Oregano Thumbles schick aus. Das typische Pizzakraut wächst aufrecht und duftet angenehm. Diese Sorte blüht spät und rosa. Im Winter sollte er ein wenig geschützt werden, zum Beispiel mit Tannenzweigen.

5. Gefleckte Zitronenmelisse (Melissa officinals 'Variegata')


Auch die Zitronenmelisse gibt es in einer wenig bekannten Zierform. Die Blätter haben eine weiße bis hellgelbe Zeichnung. Wie alle Minzen wächst auch diese Sorte sehr kräftig - um nicht zu sagen, sie wuchert. Im Balkonkasten kann ich sie mir gut als Strukturpflanze vorstellen, zum Beispiel anstelle von Buntnesseln, Weihrauch oder Gundermann. Melisse kann man als entspannenden Tee trinken oder überall da nutzen, wo laut Rezept Zitronensaft zum Einsatz kommt. Diese Melisse ist auch bei uns winterhart.

6. Zitronenthymian / Goldrand-Thymian (Thymus citriodorus 'Golden King') 


Der Zitronen- oder Goldrand-Thymian hat gleich mehrere Vorzüge. Die winzigen Blätter mit den gelben Rändern sind ein sehr schönes Strukturelement. Zusätzlich duftet dieser Thymian nach Zitrone. Beim Kochen verfliegt das Zitronenaroma und er lässt sich wie ganz normaler Thymian verwenden. Der Zitronenthymian bleibt niedrig und wächst ebenfalls etwas überhängend. Der Thymian sollte in rauen Lagen ebenfalls Winterschutz bekommen.





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